Der Bachelor bricht Herz und BH

Öde wie die Mondlandschaft und so romantisch wie Fahrstuhlsex – so kann man die gestrige Bachelor-Folge zusammenfassen. Man wünscht sich sehnlichst eine unberechenbare Furie wie Georgina Fleur in die Staffel, die mal gepflegt ausrastet. Die Luft ist raus. Die Lust dafür noch lange nicht, denn Stelzbock Christian betreibt intensivste Feldforschung auf dem Gebiet der Fortpflanzung – mit nahezu allen Weibchen, die sich willig für billig verkaufen.

Besonders Katjas wohlgeformte Kurven wirken geradezu hypnotisch auf den Bachelor, setzen einen siedend-heißen Hormon-Shot in ihm frei, der nach seiner Austrittsstelle sucht. Schwieriges Unterfangen. Denn wirklich ran lässt ihn keine, dafür gilt das Motto: Mögen die Zungenspiele beginnen!

Trotzdem will Christian sich nicht festlegen. Denn wie jeder weiß: Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Und dafür muss man genauestens studieren, ob’s passt. Und zwar in jeglicher Hinsicht! Ist doch logisch, oder?! Doch Christian beteuert: „Es geht nicht darum, dass ich 22 Frauen kennenlerne und die alle ins Bett kriegen will.“ Neee, natürlich nicht. Villen-Pool und Kuschel-Couch sind schließlich auch nutzbar! Oder stille Gewässer…

Christian und Lisa (c) RTL
Christian und Lisa (c) RTL

Denn Meister Popper mausert sich gerade zum Mauerblümchenpflücker und versucht während eines Einzeldates auf einem Elefanten, der ruhigen Lisa näher zu kommen. Diese quietscht begeistert: „Was für ne geile Idee. So ein Date hatte ich noch nie.“ Christian wurde schon ganz kribbelig von so viel Nähe: „Auf was reitest du denn sonst in Hamburg?“ Lisa: „Nicht auf Elefanten.“ Niveau, wo steckst du? 30.000 Meilen unter dem Meer, schon seit Wochen begraben! Niveau!? – Braucht eh keiner! Eher Nivea! Die macht wenigstens schön. Deswegen knallen die Girls sich die ja auch jeden Tag in die von Neid zerfressenen Visagen.  Oder war es doch ein Zentner Make-up? Whatever! Ist sowieso schnurzpiepegal. Genauso wie die Worte, die der Stutenflüsterer Lisa in die Ohren wispert: Klingen einfach nur nach Blaaaaaaa.

In die RTL-Kamera schmalzt er: „Lisa in meinen Armen zu halten, war einfach schön. Da ist einfach schon eine vertraute Nähe. Sie ist eine Frau, die ich mir sehr, sehr gut an meiner Seite vorstellen kann.“ Äh, was? Nahezu identische Worte verlor er doch auch schon über eins, zwei, drei, vier… Hm, wie viele Frauen noch mal? Widerlich! Was für ein hohles Geschwurbel – mindestens genauso wie der Kopf von Ela, deren Geist sich ganz offensichtlich öfter mal neben ihre Physis gesellt. Deshalb muss sie wohl auch am Ende der Show gehen – und auch Maggie wird vor das Villen-Tor gekickt. Aber warum? War Maggie ihm zu gewitzt?

Schließlich beweist sie jede Menge Scharfsinn mit einem Klecks prophetischer Gabe:  „Lisa springt nicht mit ihm in die Kiste.“ Kiste? Unter die Erde? Etwa Richtung Niveau? Oh, no! Dazu kommt’s nicht. Und auch die Zungen bleiben im eignen Mund, was die selbstverliebte Angelina ja eh schon wusste: „Es wäre erstaunlich, wenn die sich nahe kommen. Ich rechne nicht damit und ich könnte es nicht verstehen.“ Nein, Angie, du brauchst deine letzten Amarula unbetäubten Synapsen nicht herausfordern. Trotzdem ist Angelina unglücklich, eifersüchtig – ja, sogar tief verletzt.

Doch Christian lassen ihre heißen Gefühle frostig kalt, denn schließlich sollte wohl klar sein: „Angelinas nörgelndes Verhalten ist definitiv fehl am Platz. Ich bin nicht hier, um eine einzige Frau kennenzulernen, sondern mehrere. Da brauch ich auch kein Rumgezicke.“ Eben! Schnabel halten und Duckface ziehen – das ist angesagt, wenn man selbst nicht an der Reihe ist. Schließlich will jedes Girlie im südafrikanischen Frauengemach Aufmerksamkeit.

Christian und Nena (c) RTL
Christian und Nena (c) RTL

Und deswegen wird Nena zum nächsten Date aufgefordert! Ab ins Cabrio, rein in Kuschelvergnügen auf der Liege. Nebenbei beobachten der Bachelor und Nena Elefanten beim Baden.  Zwischen Alkohol und Alkohol gibt’s auch ein paar Küsschen. Des Bachelors Fazit vom Date? Siehe Absatz fünf, erster Satz.

Einen Satz machte übrigens auch Jessica – und zwar beim Gruppen-Date vom Quad kopfüber in den Dreck. Oh, Schreck! Diagnose: BH-Bruch! Christians Fazit: Die Dinger stehen auch ohne Schützenhilfe wie eine Eins. Gott in weiß sei Dank! Denn an einem Hängebusen, will ein Bachelor ganz bestimmt nicht schmusen.  Äußerliche Perfektion ist hier das Stichwort – und sollte die einmal verfallen, kann man(n) sich ja die nächste krallen.

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