Der Sinn des Lebens? Liebe!

“Liebe ist alles” und “Love is all you need”. Was Rosenstolz und die Beatles schon wussten, kann doch so verkehrt nicht sein. Stimmt: Zwei Songs, zwei wahre Aussagen. Denn Liebe ist das einzige, für das wir leben. Ja, das Wichtigeste in unserem Leben. Nichts steht darüber.

Liebe ist unser Elixier, unsere Droge, unser Leben, der Grund unserer Existenz. Wer das leugnet, ist ein Idiot. Der belügt sich selbst. Der verkennt das Wesen des Menschen.

Ich weiß nicht mehr, wo es war,  und in welchem Zusammenhang, aber ich las diesen einen Satz: “Liebe wird überschätzt”. Und ich dachte nur: Das Gegenteil ist der Fall. Was für ein blödsinniger Satz. Wie unreflektiert. Wie kurz gedacht. Und: Wie verbittert muss diese Person bloß sein, eine solche Aussage zu treffen?

Nein, Liebe wird zu oft abgetan. Wie oft hört man: “Ich kann auch ohne”. Oder: “Ich habe ja meinen Job.” Diese Menschen belügen sich selbst. Wollen sich etwas einreden, was nicht wahr ist, und sie selber wissen. Wenn sie daran festhalten, werden sie verbittert, einsam, akzeptieren irgendwann ihre Situation, entwickeln zu alten Eigenbrödlern, die sich in ihr Schneckenhaus zurückziehen, bösartig werden und allein sterben, weil sie jeder für ihre Art hasst.

(C) Fotolia
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Und warum das? Weil jeder Liebe braucht, sich danach sehnt. Babys sterben in Heimen, wenn ihnen nicht genügend Liebe entgegengebracht wird. Menschen entwickeln sich zu griesgrämigen Gestalten, wenn sie keine Familie mehr haben, vollkommen allein sind.

Kriege werden wegen Liebe geführt und aufgehalten, ganze Romane werden wegen der Liebe geschrieben, Selbstmorde werden aus Liebe begangen, geweint wird wegen Liebe, geschlagen und gemordet wird wegen Liebe. Und wir werden aus Liebe geboren.

Liebe ist ein Motor für alles. Ein Mensch kommt nicht auf die Welt, um einen Job auszuüben. Das ist in seiner Genetik nicht festgeschrieben, nicht vorgesehen. Man braucht Arbeit nicht, um leben zu können. Aber man braucht Liebe, um zu erblühen. Man braucht Liebe, um zu leben.

Wir kommen nackt auf die Welt. Ohne jeglichen Druck. Nur mit Grundbedürfnissen. Diese steigern sich. Als Teenie merkt man schließlich, was das Leben für einen bereit hält und auf was es abzielt: dass man selbst Kinder bekommt – um es auf den Punkt zu bringen. Man lebt, um sich zu vermehren – und für nichts mehr.

Wir alle sind nichts, weil wir nur rund 80 Jahre leben – und das ist auf einem Millionenalter der Erde gerechnet ziemlich wenig. Wir alle sind Niemande, die bald vergessen sind. Man stirbt, genauso wie die eigenen Kindern und Kindeskinder. Und? Was ist das alles noch wert? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass alles außer Liebe überbewertet ist.

Man will, dass es der geliebten Person gut geht. So vermeidet man vielleicht unnötige Kriege und Auseinandersetzungen, die uns als Rasse schon längst ausgelöscht hätten. Wenn es Liebe nicht gäbe, wären wir heute nicht hier, würden nicht an genau dieser Stelle sitzen und diesen Beitrag lesen, weil ich ihn nie geschrieben hätte.

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