Dschungelcamp: Micaela ist Ailtons härteste Prüfung

The days after Ramona: Jetzt rockt Rocco das Camp und macht einen auf Essenspolizei. Und der starke Ailton hat gaaanz viel Angst – vor der angezogenen (!) Micaela. 

Tag 11. Die Lage im Dschungelcamp: aufgeladen. Und wer hat’s diesmal verbockt? Micaela und Ailton. Zwischen ihnen herrschen Spannungen. Reibungen haben damit aber nichts zutun, denn zu denen kommt es erst gar nicht. Da hätte sich Micaela mehr ins Zeug schmeißen  – und die Klamotten aus lassen sollen!

Ja, da lesen Sie richtig. Die Dauer-Nackte hat sich mir Textilien vertraut gemacht, die einen breiteren Durchmesser haben als Zahnseide. Der Grund dafür ist nicht etwa der Ausbruch einer Grippe-Epidemie am Urwald-Set – sondern die Anweisung vom Sender. „Ich muss eine lange Hose anziehen“, verkündet Nudisten-Mica ihren Mithäftlingen. Wohl zum Schutz – und damit ist nicht ihr eigener gemeint…. Diese frohe Kunde wird gefeiert: Klatschen, Jubel, ungläubige Blicke. Solche Gefühlsausbrüche gab es zuletzt beim Mauerfall.

Gefühle. Denen lässt auch Ailton freien Lauf, allerdings eher verzweifelter Natur. Er muss mit Micaela auf Schatzsuche. Dafür darf es sich das Duo in einer Gruft gemütlich machen. Und zwar nebeneinander, auf ein und derselben Matratze. Doch damit nicht genug. Auch die ganze Nacht müssen sie gemeinsam ausharren, eine Kerze beim Brennen beobachten. Denn geht das Lichtlein aus, gibt’s auch keinen Schatz. Allerdings wäre das Experiment schon fast vor Beginn gescheitert.

Brigittes One-Night-Stand mit Sean Penn

Denn Ailton realisiert: Er befindet sich in der Höhle des Löwen. Nur ist der dummerweise nicht er selbst, sondern …rrrrrr….Micaela. „Das Ailon“ hat mächtig Angst, verschlungen zu werden, presst sich rücklings an die Gruftwände. „Das ist Scheiße, das ist keine Prüfung, das ist gar nix. Das ist keine Spiel, das ist Scheiße“, jammert er und schlägt die Hände über den Kopf. „Aber ich und du, das ist eine Mensche, nicht eine Robo“, lamentiert er mit einem Blick als wolle Micaela ihn mit einem String erwürgen. „Das Problem, du bist eine Frau, das ist Problem.“ Trotzdem: Er bleibt tapfer, rutscht an den Rand der Matratze und meistert er die Prüfung seine Lebens.

So ist das mit der Erotik, des einen Freud, des anderen Leid. Und die liegen bekanntlich nah beieinander. Mindestens so nah wie Brigitte einmal schon Penn war. Mit dem Hollywood-Mega-Super-Duper-Star hatte „Red Sonja“ nämlich mal ein einmaliges Techtelmechtel, auch unter der Bezeichnung „One-Night-Stand“ im Duden verzeichnet. Und der war „never to forget“, wie die dünne Dänin erzählt.

So dürr ist Brigitte übrigens nur, weil sie nicht genug zu Essen bekommt. Hm, leiden nicht alle Camper Hunger? Ja, aberRocco hat da was beobachtet: „Brigitte holt sich immer als Letzte ihr Essen. Die wartet immer erst bis alle anderen was haben.“ Das Problem: Bis dahin haben sich alle anderen schon die Bäuche vollgeschlagen. „Ich hab mir auch bloß nur einen Löffel genommen“, gibt Jazzy in feinster „Tic Tac Toe“-Brülle zurück und wird dabei von Radost unterstützt: „Mach nicht einen aufs Essenspolizei.“

Warum will bloß keiner dem Rocco glauben? Der ärgert sich: „Da haben sich die zwei Grazien wieder zusammengeschlossen. Und die Stimmen gingen wieder los.“ Stimmen? Vielleicht sollten die anderen Camper mal ihre Antennen richten. Denn offensichtlich empfängt Rocco einen Sender, den die anderen nicht eingestellt haben. Vielleicht liegt ja hier das Kommunikationsproblem.

Und genau das hat Rocco übrigens nicht nur mit Jazzy und Radost, sondern auch mit dem eigenen Vater. Doch Vincent weiß, wie Rocco seinem Rabenvater wieder näherkommen kann. „Schreib ihm einen Brief“, ist sein revolutionärer Vorschlag. „Wenn mein Sohn  mich mit einer Karte freundlich bitten würde, da würde ich hingehen.“ Neuen Mutes verkündet Rocco: „Wenn mein Vater nach dem Dschungelcamp auf mich zugeht, hat sich das Camp doppelt und dreifach für mich gelohnt und wenn er das nicht tut, werde ich das tun.“ Tschakaaa, du schaffst es! Genauso wie die gefährliche Prüfung. Alle Sterne sahnte das tapfere Ochsenknechtlein ab.

Und dann wurde es doch noch traurig: Jazzy musste gehen. Da verdrückt Rehauge Radost ein oder zwei kleine Tränchen. Wir sind ganz gespannt, wer heute vom Publikum abgeschossen wird.

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