Dschungelcamp: Zwei Mumus für Momo

Luxusfrühstück für die geschundenen Mägen und Seelen der D(schungel)-Promis: Es gibt Toast mit Marmelade. Radost und Kim müssen sich allerdings noch durch sehr weichteilige Snacks beißen… 

Tag 12. Die Lage im Dschungelcamp: weich. Mindestens wie Toastbrot. Und an zwar allen Enden. Die Promi-Camper stiefeln nämlich nur noch durch Matschepampe. Ein Grund sind die vielen auf den Urwaldboden vergossenen Tränchen, aber auch der Regen, der unablässig vom Himmel strullt. Dann droht auch Rocco: „Ich piss jetzt hier hin”, allerdings entschied er sich um und benetzte das Dschungelklo.

Themawechsel. Interessanter als menschliche Abfallprodukte ist, was da vorher durch den Hals rutscht. Denn es wird für die Dschungel-Promis tatsächlich noch ziemlich delikat – und das haben sie vor allem einer zu verdanken: Micaela. Ja. Auch Ailton. Ein bisschen.

Die zwei Heißblütler waren gemeinsam auf Schatzsuche, wo sie zusammen in eine Grotte gesteckt wurden und einer Kerze beim Brennen zugucken sollten – die ganze lange Nacht über. Wir erinnern uns: Weichei Ailton hatte Angst vor einem Schäferstündchen mit Micaela. Stattdessen zählte der Fußballer die Schafe: Er verfiel in einen langen Dornröschenschlaf, den er mit seiner ganz persönlichen Posaune wieder ausklingen ließ. Die einzige, die hypnotisch auf die Kerze stierte, war das angezogene Fräulein Schäfer – und sie hielt eisern durch.

Zur Belohnung gibt’s eine Truhe mit lecker was drin: Toast, Marmelade, Cola, Butter und Käse. Ein Anblick, der Brigitte zweimal dreisilbig frohlocken lässt: „Oh mein Gott. Oh mein Gott“, stößt sie aus und betrachtet ihre geschmierte Stulle als wäre sie der heilige Vater höchstpersönlich. „Das ist fantastisch, danke, Micaela“, stöhnt Nielsen auf. Und auch Ailton sieht ein: Iche muse machen Micaela Kompliment, ich nur ein bisschen helfen, aber Micaela hat gewonnen. Micaela hat super macht.“

Ran an die Delikatessen der Ekel-Snackbar

Auch für Radost und Kim gibt’s was zu Naschen – einen Extra-Schmaus. Allerdings ist der nicht so lecker. Bambi und Küken treten zur Dschungelprüfung an und wagen sich an weichteillastiges Ekelfast-Food.

Radost bestellt eine Runde Schaschlik, das sich allerdings als zwei Vaginas vom Buschschwein entpuppt. Mumu für die Momo? Da muss dann auch Radost passen: „Das kann ich nicht“, sagt sie angewidert und schiebt Kim den Scheiden-Spieß hin. Und die beißt tapfer rein. Um das Ganze zu komplettieren greift sie zum Hotdog – und was ist der? Ganz genau: Ein Buschschwein-Penis. Kims Kommentar: „Das war echt hart“. Da können sich auch Sonja Zietlow und Dirk Bach ein Grinsen nicht verkneifen. Vier von sieben möglichen Sternen würgten sich Kim und Radost zusammen.

Vincent Raven würde wahrscheinlich am liebsten gerade jemanden erwürgen. Die Ursache: Stimmen. Singende Stimmen. Und das auch noch bei diesem Schietwetter. Da hat man sich doch gefälligst anzupassen! Die fröhlichen Übeltäter: Rocco, Kim und Ailton. Der gepeinigte Raven sagt dazu nur:„Ich höre, dass gesungen wir, aber ich hör’nicht hin. Und dann immer noch diese blöden Moves da, die nerven mich. Das geht einem auf die Eier.“ Wenn man denn welche hätte – und nicht immer jammern und rausgewählt werden will…

Aber Vincent ist kurz danach wieder gut drauf. Als sich die Camper gegenseitig ihre Briefe von ihren Familien, Freunden und Raben vorlesen, ist alles wieder im Lot. Da grinsen alle Münder, strahlen die Gesichter und fließen viele Freudentränchen. Am Ende freut sich besonders Radost, denn sie darf nach Hause fliegen. Das Publikum will auf sie verzichten. Mal sehen, wer heute den Abflug macht, vielleicht ja der Rabenflüsterer…

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