Rihanna, du bist böse – böse peinlich!

Rihanna muss kurz vorm Burnout stehen. Innerhalb von drei Wochen schockte sie fünfmal mit Schmuddel-Bildern und provokanten Aussagen. Was für ein anstrengendes Image! Zuletzt twitterte sie, sie könne jede Frau “in eine Bi-Schlampe verwandeln”.

Rihanna, atme doch endlich mal durch! Diesen “Schlampen-Marathon” nimmt dir doch keiner mehr ab! Ja, wir haben’s doch alle kapiert: Du bist ein böses Mädchen. Mächtig böse – mit einem brennenden Ausrufezeichen! Aber mach jetzt mal Feierabend, denn du nervst – und zwar gehörig.

Bleib einfach mal locker, chill’ eine Runde. Aber bitte, bitte lass bloß den Joint stecken, den du vor kurzem auf dem Hippiefestival “Coachella” geraucht hast. Das ist überhaupt nicht vorbildlich gegenüber deinen minderjährigen Fans. Aber nein, du willst krampfhaft rebellisch sein. Und was macht man da? Noch einen draufsetzen. Erstmal sich selbst auf die Schultern des Bodyguards. Und dann irgendein weißes Pülverchen auf seiner Glatze verteilen. Doch hoffentlich kein Kokain? Was immer es auch war, es wurde – natürlich – getwittert.

Und noch etwas: Die Bilder von deinem Facebook-Strip vor drei Wochen solltest du einfach löschen. Die wirken irgendwie null sexy. Unecht. Gewollt – und leider nicht gekonnt. Wie das aussieht? Laszive Blicke in die Kamera, dabei wird ordentlich auf die Sonnencreme-Tube gedrückt. Der Inhalt verteilt sich auf dem Dekolleté. Danach hüpft man in den Bergsee und zieht sich das Bikinioberteil von den Brüsten.

Hmmm, was hattest du da denn noch auf deiner “How to become a Badgirl”-Liste vermerkt? Ah, da haben wir’s: Im Table-Dance-Schuppen die Sau rauslassen! Tür auf, rein in den Laden. Und was macht da ein Superstar? Den Star geben, aber leider nicht super sein, was heißt: die Puppen tanzen lassen! Geldscheine auf Stripperinnen werfen, die gerade Oralsex simulieren. Natürlich musst du die Kohle obercool abwerfen, von oben herab – versteht sich ja wohl von selbst. Logisch, dass auch diese bösen, bösen Fotos getwittert werden. Schließlich muss das wilde Image auch gepflegt und immer wieder dick unterstrichen werden.

Und weil das Unterstreichen allein nicht reicht, sorgt der Textmarker für besondere Leuchtkraft. Wie bitte? Naja, erst begutachtest du Frauen im Striplokal und dann twittest du das hier: “Ich garantiere, dass ich jede Hetero-Frau in eine Bi-Schlampe verwandeln kann.” Wenn das mal kein schreiendes Statement ist… Aber ehrlich: Da lachen doch die Hühner! Insbesondere die Hennen. Jetzt ist die Pop-Diva auch noch auf Teufel komm raus bisexuell. Sind schon Lesben-Bilder in der Mache? Gibt’s die morgen über Twitter oder Facebook?

Rihanna, vielleicht solltest du nicht fünf Bomben in drei Wochen platzen lassen: Das ist auch für ein wildes Mädchen reichlich viel Zündstoff. Und deswegen wirkt diese ganze Show einfach so gar nicht böse, sondern böse peinlich!

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