Sehen oder nicht sehen? Filmkritik zu “Oblivion”!

Nanu, was ist denn mit der Erde passiert? Aliens haben Rambazamba veranstaltet und alles kaputt gemacht. Nun cruist Tom durch die Gegend um den Kram wieder zu richten.

Story:

2077. Die Aliens haben ganze Arbeit geleistet und die Erde mal wieder so richtig platt gemacht. Der Mond, der war einmal. Meer? Gibt’s nicht mehr! Nur noch Wüsten und Kraterlandschaften. Die Menschheit haust jetzt über den Wolken. Muss sie auch, denn unten lauert das Grauen, die letzten außerirdischen Wesen.

Vor denen soll die Wolkenstadt geschützt werden. Was also tun? Denn tollen Tom auf die Pirsch schicken. Der verkörpert den Spezialtechniker Jack.  Er und Freundin Vika (Andrea Riseborough) sind zwei von wenigen Menschen, die auf der Erde stationiert sind. Sie leben in einem schicken Penthouse weit über dem Erdboden. Doch Jack muss immer wieder nach unten reisen, um dort die Verteidigungs-Drohnen zu reparieren, welche die Stadt vor Alienübergriffen schützen soll. Während einer seiner Routinefahrten trifft er auf Julia (Olga Kurylenko), die er in einer abgestürzten Rettungskapsel findet. Doch Moment… Irgendwoher kennt er diese schöne Frau. Sie begegnete ihm immer wieder in seinen Träumen. Doch nun ist sie eine reale Gestalt und verrät ihm ein Geheimnis, das sein gesamtes Weltbild infrage stellt.


Kritik:

Ein auf Hochglanz polierter Sci-Fi-Streifen mit wirklich atemberaubenden Bildern der zerstörten Erde! Da kann man nur sagen: bombastisch. Ist aber auch kein Wunder, denn Regisseur ist Joseph Kosinski, der auch mit “Tron” einen echten Augenschaus serviert hat. Nur ging’s über die bloße Optik nicht hinaus. Leider, leider kann man das auch von “Oblivion” behaupten: Tolle Verpackung, fade Geschichte, die sich außerdem nur halbherzig umgesetzt anfühlt und stellenweise sehr unlogisch ist.

Auch die Charakterzeichnung ist blass, denn die Protagonisten sind vor allem eines: durchgestylt und makellos. Fast schon steril – so als hätte man sie in einer Wanne Desinfektionsmittel gebadet! Ecken? Kanten? Fehlanzeige! Hat der Drehbuchautor wohl vergessen als er am Skript feilte! Mitfiebern fällt da schwer.

Was bleibt noch zu sagen? Solide Action und eine nette Wendung. Popkornkino eben, von dem man sich berieseln lassen kann, ohne nachdenken zu müssen. Und der Soundtrack ist ganz hübsch.

Regie: Joseph Kosinski

Land:
USA

Kino-Start: 11. April

FSK: ab 12

Länge: 125 Minuten

Punktevergabe: Höchstzahl pro Kategorie 3 Punkte

  • Spaß: 0 Punkte
  • Action: 2 Punkte
  • Spannung 1 Punkte
  • Erotik: 0 Punkte
  • Anspruch: 0 Punkte

Und das heißt: Geht so.

Related posts:

Na, anderer Meinung?

Follow

Get every new post delivered to your Inbox

Join other followers:

%d Bloggern gefällt das: