Weltuntergang 2012 Blogparade – 5. Thema

Hilfe, ich hinke hinterher! Aber wie. Hatte keine Zeit. Hatte viel vor. Hatte Stress. Hatte traurige Zeiten. Habe ich jetzt nicht mehr. Also auf zu Thema 5 der Blogparade. Klickst du hier.

Glamourgirl80 hat zu Thema 5 der Weltuntergang 2012 Blogparade aufgerufen – und das heißt:

Wenn die Welt am 21.12.2012 wirklich untergehen würde, welche persönlichen Geheimtips in punkto Attraktionen, Restaurants, Bars & Sehenswürdigkeiten innerhalb Deutschlands würdet Ihr mit uns teilen und für einen Besuch vor dem Weltuntergang nahelegen?

Uff, ich bin in Deutschland nicht wirklich weit gekommen. Trotzdem trage ich alle schönen Orte einfach mal vor.

1. Elbstrand in Hamburg.
Der ist einfach nur der Hammer. Unbedingt im Sommer mit einem Grill unterm Arm dorthin begegeben, dem Treiben im Hafen zusehen, den Duft von Freiheit einsaugen, sich von der Sonne wärmen lassen, ein Bierchen die Kehle hinabfließen lassen und ein Würstchen genießen. Das ist Leben, das ist ein Augenblick, der Tage dauern könnte.

2. St. Peter-Ording. Oh wow. Dieser Strand ist einfach der Hammer. So etwas habe ich weder in Deutschland noch in der ganzen Welt gesehen. Das ist krass. Das ist unglaublich. Das ist wie eine einzige Mondlandschaft. Das ist nicht von dieser Welt. Da muss man hn. Unbedingt. Zwingend. Dieser Strand kann einfach niemals voll werden, denn er ist viel zu groß: 12 Kilometer lang, zwei Kilometer breit.

3. Trader Vics im Radisson Blu in Hamburg. Was für ein Essen! Nein, das ist kein Essen. Das ist ein Hommage an die Geschmacksknospen. Besser als in diesem Restaurant haben mein Freund und ich noch nie gegessen. Vor zwei Jahren waren wir bei dem Polynesier. Japp, richtig gelesen, hier gibts Inselküche, die hinter Australien gebrutzelt wird und voller französischer Einflüsse steckt. Günstig sind die Gerichte hier nicht. Ich hatte als Vorspeise Thunfisch mit Seetang, als Hauptgang eine Chaitea-Ente (superzart, mit Räucherarmoma) und als Nachspeise , die wir beide uns teilten, eine gemischte Angelegenheit, in der mir besonders der Käsekuchen auffiel. Hammermäßig. An die Vorspeise meines Freunde kann ich mich nicht so wirklich erinnern. Ich glaube, es waren leckere Hühnerspieße. Als Hauptspeise hatte er ein extrem zartes Filet Mignon, das auf der Zunge zerfloss.

4. Das Artisan in Hamburg, aber nur um den Lachs zu essen. Und das heißt: Auf der Karte blättern und nach der Vorspeise suchen. Lachs ist nichts besonderes? Quatsch! Dieser schon. Denn er wurde bei 37 Grad gegart – und das heißt: Körpertemperatur. Die macht den Fisch nochmal extrazart. So wie Butter. Der Lachs zergeht auf der Zunge, man fühlte ihn kaum. Aber man schmeckt das unvergleichbare Aroma. Ein Burner!

5. Der Schnoor in Bremen. Eine hübsche kleine Altstadt in Bremen, die einen gleich wieder ins 17. Jahrhundert zurückversetzt. Denn der Schnoor ist klein, gespickt mit engen Gassen und winzigen Häuschen, Galerien, und Restaurants (Tipp: Katencafé).

6. Die Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Natur durch und durch. Wunderschön. Verwunschen. Grün. So viele Seen. Viele Bäume. Viele Wälder. Flachland. Viele Wiesen. Schön zum Radeln. Zum Entspannen. Die Seele einfach baumeln lassen. Nicht nachdenken. Nur beobachten. Zum Beispiel die vielfältige Tierwelt. Nein, das ist nicht Deutschland. Und ob!

7. Das Treppenviertel in Hamburg. Als wir dort waren, dachten wir: Hä? Sind wir noch in Hamburg? Tatsache, das waren wir. Allerdings kamen wir uns vor, wie im Urlaub. Wie auf einer Nordseeinsel auf dem die kleinen (aber sehr feinen!) Häuschen in Hängen gelegen sind. Straßen gibt’s dort nicht. Dort gibt’s Treppen. Zum Gehen und Gehen und Gehen und Gehen. Rauf und runter. Puh, das kann so anstrengend sein. Und so idyllisch. Und so grün. Und direkt am Wasser. Ist man erstmal unten, legt man sich an den feinen weißen Strand und gnießt die Sonne, um danach vielleicht ganz nach oben zu laufen und dort bei einem grandiosen Blick über die Elbe und die Häuschen, ein schönes Alster zu genießen.

8. Maharaja in Hamburg. Die wohl allerbeste indische Küche, die ich je gegessen habe. Hier schmeckt wirklich alles. Und ich bin froh, dass ich nicht die einzige bin, die es so sieht. Alle möglichen Kollegen und Freunde sprechen vom Maharaja. “Schon da gewesen?” “Da musst du hin. ist superlecker.” Ja, das ist es auch. Sehr sogar. Genauso wie kitschig. Nur: man muss gehörig aufpassen, wie man seine Schärfe wählt. Mal ist mittelscharf superlasch, mal ists so scharf wie, dass einem die Zunge verbrennt. Kommt wohl drauf an, welcher Koch gerade Schicht hat. Daher: Lieber eine Nummer weniger scharf bestellen und selbst nachwürzen.

9. Fischfeinkost Delikatessen des Meeres. in Hamburg. Zum Niederknien lecker. Riesige Portionen für nur 6.50 Euro – und dafür gibts Bombenqualität! Mehr gibt’s hier.

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